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> GENIESSERREGION HOHENLOHE
WELLNESS


WELLNESS ZWISCHEN WALD UND FELS

Das Mawell Resort in Langenburg bietet einen nachhaltignaturnahen Dreiklang aus Wellness, Wohnen und Genuss.

„Wo alles beginnt“ steht groß über dem Eingang. Klar, für jeden Gast beginnt hier seine Auszeit. Doch der Satz verweist auf mehr. Auf Wurzeln und Ursprung des Ganzen: die Natur, die im Mawell Resort in Langenburg eine nachhaltige Rolle spielt. Ein 150 Meter langer Entschleunigungsgang lässt den Gast erst mal runterkommen, bereitet ihn vor auf eine ganz besondere Wohlfühlwelt. Weitab von 08/15-Wellness- und Hotel-Einerlei.

Besonders fasziniert der 4000-Quadratmeter-Wellnessbereich, der auch externen Gästen offensteht. Wo andernorts Naturstein-Fakes das Auge täuschen, liegt er inmitten einer echten Natursteinlandschaft. 250 Millionen Jahre alt. Mal höhlenartig, mal lichtdurchflutet, lässt er keine Wünsche offen: Salzgrotte, Sole-Pool, Dampfbad, Eisbrunnen, Sauna- Nestl, Wald-, Jäger- und Biosphärensauna – alles da. Drinnen, draußen und auf mehreren Ebenen. Dazu der ins Jagsttal ragende Wald-Pool, ein Naturbecken-Rund samt Rondo- und Felsen-Lounge zum Ruhen und ein Riesenpaket an Anwendungen. Höhepunkt ist der 27 Meter hohe Panoramaturm mit cooler Turmbar, Panorama-Deck, Pool, Sauna und spektakulären Ausblicken. Fitnessangebote vom Geräte-Raum bis zum Walkingparcours auf dem Grün-Dach schaffen den vitalen Gegenpol. Auch in der Branche sorgt das Mawell für Furore. Der Relax Guide hat es 2017 zum dritten Mal in Folge mit drei Lilien ausgezeichnet, bei den „spa business awards “ belegte es 2016 Platz eins in der Kategorie „Day Spa im Hotel“.

Kulinarisch fährt das Mawell zweigleisig: Für Hotelgäste Vital- Buffets mit Produkten aus der Genießerregion Hohenlohe im Panorama-Restaurant. „Fein-Kulinarik“ mit Erlebnischarakter und Show-Küche in der neuen Genussmanufaktur Tenne. Der Hotelbereich bietet viele Pauschalen und maximal 150 Betten in 55 Zimmern und neun Suiten. Alle mit Terrasse und großzügig geschnitten. Eiche, Muschelkalk und Jurastein sorgen für Seele und Charakter.

2017 wird die durchschnittliche Auslastung wohl die 80-Prozent-Hürde knacken (Branchenschnitt 40 bis 50). Offensichtlich hat Mawell-Mastermind Wolfgang Maier (57) mal wieder den richtigen Riecher gehabt. Trotz Bedenken diverser Geld- und Gastro-Experten. Kurze Auszeiten und Wellness liegen im Trend. Vor allem bei kurzer Anfahrt. Maximal zwei Autostunden trennen das Mawell von Frankfurt, Würzburg, Nürnberg, Stuttgart, Heidelberg oder Heilbronn.

Tüftler, Visionär und Schlitzohr, Schaffer und Sturkopf – passt alles für ihn. Fragt man den „staatlich geprüften Landwirt“ selbst, stapelt er bewusst tief: „Ich bin Bauer – Hallenbauer, Bürobauer, Hotelbauer.“ Gutes Geld gemacht hat er mit den Firmen Farmbau Fertigsysteme und Komminvest, die Ställe und Gewerbehöfe bauen. Geht nicht, gibt‘s nicht für ihn. Ein Projekt ist dann stimmig, wenn es möglichst einfach, wirtschaftlich und nachhaltig ist. Auch beim Mawell setzt er auf Nachhaltigkeit. „Wellness im Einklang mit der Natur“ ist mehr als griffiges Marketing, weil es die Basis des Resorts ist. Und das mehrfach: So füttern Mist, Mais und Hackschnitzel aus eigenen Wäldern die komplett regenerative Energieversorgung. Gebaut wurde auch mit regionalen Materialien, darunter 330 Kubikmeter Eiche und Birke aus eigenen Wäldern und 8000 Tonnen Fels, die vor Ort aus Muschelkalk und Jura gebaggert wurden. Darüber hinaus kooperieren beide Restaurants mit regionalen Erzeugern und Lieferanten. Das 110-köpfige Personal stammt überwiegend aus Hohenlohe. Dialekt ist hier kein Störfaktor, sondern willkommene Authentizität.

„Pessimismus und Stillstand“, das kann und mag Maier nicht. Deshalb hat er noch einiges vor. Nachhaltig muss es sein und für Gäste und Region einen „Mehrwert schaffen“. So soll 2017 der Außenbereich erweitert, statt aufs Tagungsgeschäft der Fokus auf Wellness forciert werden. Für rund fünf Millionen Euro baut er eine neue Empfangs- und Eventhalle mit Hauptrezeption, Kaminlounge und Penthouse-Suiten. Ihr Herz: eine 600-Quadratmeter-Fläche für Events, vom Genießermarkt bis zu Konzerten. Bepflanzt mit 30 Bäumen.

Hat er weitere Ideen in der Schublade? „Die Schublade ist eine Schrankwand“, sagt Maier. Wer ihn kennt, weiß dass da noch einiges zu erwarten ist. Auch im Mawell Resort.

Info:
Mawell Resort
Roseneck 5, 74595 Langenburg,
Telefon 07905 94140
www.mawell-resort.de

 





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